Charity Projekt

2017/2018

Kinder mit Verbrennungen aus dem Speransky Kinderkrankenhaus

Ranil Mukhametzyanov, 7 Jahre

Ranil lebt im kleinen Dorf Verkhniye Ishchi in der Republik Tatarstan. Dieses Jahr im Juni hat er versucht, seinen Brüdern zu helfen, ein Feuer im hölzernen Badehaus anzumachen. Er schüttete etwas Gasoline in das offene Feuer und löste dadurch eine Explosion aus. Ranil wurde mit Verbrennungen von 40% des Körpers und schweren Verbrennungen der Atemwege ins Speransky Krankenhaus eingeliefert
Bisher wurde Rain 2 mal operiert und befindet sich heute immer noch im Krankenhaus. Er verbringt die meiste Zeit auf einem Airflow Bett, aber in der letzten Zeit fängt er schon an aufzustehen und geht sogar ins Spielzimmer. Das jetzige Hauptziel ist seine Rehabilitation, besonders die Dehnung seiner Arme und Beine. Er ist in all seinen Bewegungen auf Grund der Post-Verbrennungs-Kontraktionen sehr eingeschränkt, so dass er das Gehen ganz neu erlernen muss. Es steht ihm also eine sehr lange Heilbehandlung bevor. Rains Familie ist eine low-income Familie. Es sind 4 Kinder, von denen das jungste 8 Monate alt ist. Die Familie braucht unbedingt Hilfe mit den Rehabilitationsmaterialien, ca 40.000 Rubel.

 

 

 

 

 

 

Nastya Maximova, 14 Jahre

Vor 5 Jahren wurde Nastya von einem Auto angefahren, wobei es auch im Gesicht und auf den Armen durch die Auspuff Hitze zu Verbrennungen kam. Inzwischen hat Nastya schon 3 Mal an einem Sommercamp teilgenommen. Ihre Familiensituation ist sehr schwierig, so dass Nastya anstatt mit ihren Eltern, mit einer Tante und ihrer Großmutter leben muss. Sie ist übergewichtig und hat auf Grund dessen mehrere Probleme. Es ist schwer für sie, unter Gleichaltrigen Freunde zu finden. Auch hat sie durch ihr Gewicht Angst Sport zu treiben. Während des Camps haben die Therapeuten mit ihr sehr viel gearbeitet, aber es scheint, dass sie eine Langzeittherapie benötigt. Eine 6- monatiger Therapie für Nastya würde 30.000 Rubel kosten.

Angelina Sulaeva, 7 Jahre

Die kleine Angelina und ihre Familie haben ein grauenhaftes Feuer in ihrem Zuhause überlebt. Sie haben ihr Haus dabei verloren und sowohl die Mutter als auch Angelina haben ernsthafte Verbrennungen. Angelina war einige Monate stationär im Speransky, begleitet von ihrer Großmutter. Während des Aufenthalts dort war sie sehr schüchtern und hatte Angst irgendetwas zu machen. Sie hat nicht viel gesprochen und ihr Zimmer selten verlassen. Nach der Entlassung wurde Angelina eingeladen, am Sommercamp teilzunehmen. In diesem Jahr gab es erstmalig ein Spezialcamp für kleinere Kinder von 7-11- Jahren. Dabei stellte sich heraus, dass Angelina sehr gesprächig und auch ein sehr kreatives Mädchen ist. Sie hat eine Menge Portraits gemalt ( s.o.) und hat sich sogar eine kleine Vorführung für die anderen Kinder ausgedacht
Angelina und ihre Family sind woanders hingezogen und versuchen sich dort ein neues Zuhause aufzubauen. Sie brauchen allerdings Möbel für Angelina Zimmer ( einen kleinen Schrank. einen Tisch usw.). Sie benötigen auch Geld, um das Kinderzimmer neu zu gestalten ( ca 30.000-40.000)
Zudem haben die Ärzte einen 2-wöchigen Balneotherapie Kurs in Sochi empfohlen ( Wasser-Behandlung zur Therapie von Verbrennungsnarben). Für Angelina ist die Behandlung umsonst, aber es werden 30.000 für die Begleitung durch die Mutter benötigt.

 


2016/2017

WANJA

In diesem Jahr unterstützt die Deutsche Gruppe Moskau Iwan – oder, in russischer Koseform:Wanja. Bei ihm wurde im Mutterleib ein schwerer Herzfehler entdeckt, bei einer Operation in Russland wären seine Überlebenschancen schlecht gewesen. Stattdessen fand seine Mutter ein Spezialkrankenhaus in Frankreich, in dem er operiert werden konnte – finanzieren muss Wanjas Familie diesen Eingriff und alle folgenden Kosten allerdings privat. Wanja kam Mitte August zur Welt und wurde kurz darauf erfolgreich operiert – aber auf diese gute Nachricht folgten viele schlechte: mehrere Komplikationen (eine Thrombose und ein Infekt) führten dazu, dass Wanja deutlich länger als erwartet im Krankenhaus bleiben musste; der Stress der OP sorgte außerdem dafür, dass er an Gewicht verlor. Inzwischen – Stand Anfang Oktober – ist Wanja aus dem Krankenhaus entlassen worden, aber immer noch zu schwach für die Heimreise nach Russland. Seine Mutter sucht unterdessen nach Wegen, die lebensrettende Operation und die Kosten des langen Krankenhausaufenthaltes zu bezahlen.

Die Deutsche Gruppe Moskau hilft ihr dabei und ermöglicht so, dass Wanja auch in den kommenden Monaten die Versorgung bekommt, die er zum Leben braucht.


2015/2016

Achmed

Achmed aus Grozny war wieder in Moskau. Diesmal ging es darum, ihm seine erste Prothese anzupassen. Achmed war ein bisschen enttäuscht, denn die Hand bewegte sich nicht. Diese Prothese ist die erste von mehreren, denn Achmed wächst mit seinen inzwischen neun Jahren natürlich noch kräftig. Seine Familie bedankt sich bei allen Spendern. Ohne das zusätzliche Geld könnte sie die Reisen nach Moskau nicht finanzieren. Vor etwas mehr als einem Jahr verlor Achmed bei einem Unfall seinen linken Arm. Sein Vater ist herzkrank, seine Mutter kümmert sich um vier kleine Kinder. Achmeds älterer Bruder Magomed hat das Down-Syndrom. Auto und Wohnung hat die Familie inzwischen verkauft.

 

Spenden und Kontakt

Kontakt zu Achmed und seiner Familie für die Übermittlung von Spenden kann das ORGA-Team der DGM vermitteln.

2014/2015

SEMJON

Semjon kam mit einem schweren Herzfehler zur Welt, musste sofort nach der Geburt mehrere Herzoperationen über sich ergehen lassen und hat diese zum Glück bisher gut überstanden. Semjon ist nun 2,5 Jahre alt und hat sich in den vergangenen Monaten gut entwickelt, wenn auch nicht altersgerecht. Er läuft inzwischen und ist sehr neugierig und interessiert. Nun steht die dritte OP an, für die er allerdings körperliche Voraussetzungen mitbringen muss. Er muss dafür 13 kg wiegen, was er noch längst nicht erreicht hat, da ihm auch die nötigen Lebensmittel um zuzunehmen fehlen. Zudem ist leider sein Gehör nicht ausgeprägt, wobei sich hier die Diagnosen widersprechen. Die Hörgeräte werden falsch eingestellt oder bringen nichts. Der Familie ist es aus eigener Kraft kaum möglich, ordentliche ärztliche Betreuung und Förderung zu ermöglichen.

Für diese nächste dritte OP ist jede Hilfe willkommen.

Neues über Semjon

Spenden werden von Simone Hillmann entgegen genommen.
Außerdem besteht die Möglichkeit über das Handy per SMS Geld zu spenden:
SMS: Schicken Sie eine Nachricht an die Nummer 900 mit folgendem Text:
Überweisung 9260158147 (Summe eingeben)Höchstsumme pro Tag 8000 Rubel.
Neuigkeiten (auf russisch) kann man in vkontakte unter https://m.vk.com/kocherginsemen verfolgen.


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